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Ingenieurarbeitsmarkt 2009/10

In Deutschland sind knapp 1,5 Millionen ausgebildete Ingenieure erwerbstätig. Damit zählt etwa jeder 25. Erwerbstätige in Deutschland zu den Ingenieuren. Jedoch sind nur 16 Prozent der erwerbstätigen Ingenieure weiblich, während bei den sonstigen Akademikern Parität zwischen den Geschlechtern herrscht. Dieses sind einige der Ergebnisse, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in Kooperation mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) erstmalig im Rahmen einer integrierten arbeitsmarktstatistischen und soziodemografischen Erfassung ausgebildeter Ingenieure vorgenommen hat. Relevante Fragen konnten dabei auf Basis einer Sonderauswertung der amtlichen und repräsentativen Bevölkerungsstichprobe (Mikrozensus) beantwortet und mit gesicherter Empirie belegt werden.

In welchen Branchen sind wie viele ausgebildete Ingenieure in Deutschland beschäftigt? Wie viele Ingenieure müssen am Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren ersetzt werden, weil sie altersbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheiden? Welcher Anteil der Ingenieure arbeitet innerhalb, welcher außerhalb des klassischen Ingenieurberufs? Wie viele Ingenieure sind nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt und werden folglich nicht in den offiziellen Statistiken erfasst? Welche Bundesländer und Branchen verfügen über die höchste Ingenieurdichte? Die Langfassung der Studie findet sich hier.

4ING-Empfehlung zum Umgang mit den KMK-Strukturvorgaben vom 04.02.10

4ING gibt eine Empfehlungen zum verantwortlichen Umgang mit den Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen der KMK vom 10.10.2003 in der Fassung vom 04.02.2010 sowie zur Gestaltung von

Urkunden und Diploma Supplements heraus, siehe hier.

4ING hat zum ersten Mal einen Gender-bezogene Umfrage durchgeführt:

Ziel der Umfrage ist das Entstehen eines Handlungsleitfadens für alle 4ING-Fakultäten.

4ING ist das Sprachrohr der ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten an Universitäten und Technischen Hochschulen und vertritt damit mehr als 2500 Professor/innen, 15.000 Mitarbeiter/innen und über 120.00 Studierende. Da Ingenieurwissenschaften und Informatik in Deutschland noch immer eine relativ homogene Zielgruppe ansprechen, engagiert sich 4ING auch in den Bereichen Gender und Diversity. Es wurde eine AG Gender gegründet und 4ING ist seit 2007 Mitglied im nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen.

Bundesweite Statistiken zeigen, dass sowohl die Studierenden-, als auch die Studentinnenzahlen in Ingenieurwissenschaften und Informatik leicht ansteigen. Aber wie ist die Situation in den Mitglieds-Fakultäten von 4ING? Wie schätzen sie ihre Aktivitäten ein? Ingenieurwissenschaften und Informatik für Frauen attraktiver zu gestalten? Um diese Fragen zu beantworten, wurde in der Zeit vom 1. Februar bis zum 15. April 2010 eine Umfrage unter 74 Fakultäten bzw. Fachbereichen durchgeführt, fast 80% nahmen die Gelegenheit wahr, sich zum Thema zu äußern.

 Die Ergebnisse der Auswertung der Umfrage finden Sie hier.